Schnarchschiene
Nächtliches Schnarchen Im Schlafzimmer - Die Luftfeuchtigkeit

Es gibt allein in Deutschland tausende von Menschen, die unter dem Schnarchen leiden. Man muss nicht zwangsläufig selbst davon betroffen sein, sondern es reicht bereits aus, wenn der Partner die ganze Nacht schnarcht und man selbst nicht einschlafen kann. Die Ursachen sind vielfältig und man sollte versuchen, die wichtigsten Ursachen für das nächtliche Schnarchen aus der Welt zu räumen.

Das Schnarchen kann zum einen psychischer und zum anderen physischer Natur sein. Bei vielen Menschen sind es Verwachsungen im Rachen oder es können aber auch Fehlbildungen im Nasenraum sein die dafür sorgen, dass man die ganze Nacht schnarcht. Doch was viele Menschen nicht wissen ist, dass die psychischen Aspekte meist häufiger verzeichnet werden als die physischen. So kann es bei vielen Menschen aufgrund einer ungesunden Lebensweise vorkommen, dass sie nachts dem Schnarchen verfallen. Vor allem Stoffe wie Nikotin oder Alkohol können viel dazu beitragen, dass man nachts die unbeliebten Geräusche von sich gibt.

Doch auch im heimischen Schlafzimmer lauern potentielle Problempunkte, die zu nächtlichem Schnarchen führen können. Bei vielen Menschen hat sich gezeigt, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer einfach nicht ausreicht, so dass die Schleimhäute eintrocknen können und man dem Schnarchen verfällt. In den letzten Jahren konnten zahlreiche Studien zeigen, dass gerade die Luftfeuchtigkeit ein wesentlicher Faktor ist, der viele Menschen nachts Schnarchen lässt. Aus diesem Grund sollte man regelmäßig dafür sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer stimmt. Am besten kauft man sich für ein paar Euro ein Messgerät, so dass man sich stets sicher sein kann, dass dieser Problemfaktor aus der Welt geschafft wurde. Man sollte generell im Schlafbereich für eine gute Luftzirkulation sorgen.

Auch die Heizung sollte entsprechend angepasst werden und nachts nicht zu hoch eingestellt sein. Das Aufheizen der Raumluft kann die Luftfeuchtigkeit schnell ungemütlich gestalten, so dass man es kaum schafft, dem Schnarchen entfliehen zu können. Natürlich ist die Luftfeuchtigkeit nur ein Faktor der dabei helfen kann, zu einem geräuschlosen und tiefem Schlaf zu gelangen, doch hat es sich gezeigt, dass bei vielen Menschen dieser Aspekt eine Menge bringt. Sollten die Ursachen für das nächtliche Schnarchen allerdings physikalischer Natur sein, so sollte man sich nicht darauf verlassen, dass durch eine ideale Raumluft dem Schnarchen ein Ende gesetzt wird. Man sollte generell seinem Arzt einen Besuch abstatten um feststellen zu können, welche Ursachen noch dazu führen können, dass man nachts dem Schnarchen verfällt.

Eine gute Idee ist es, sich zusätzlich einen Zimmerbrunnen aufzubauen. Diese können bereits für wenig Geld erworben werden und sorgen dafür, dass die Nasenschleimhäute nachts stets ausreichend befeuchtet sind, so dass das Risiko dem Schnarchen zu verfallen deutlich minimiert wird. Ein Zimmerbrunnen sorgt dafür, dass die trockene Luft der Heizung wieder mit ausreichend Feuchtigkeit angehäuft wird. Wer diese Faktoren beachtet kann es vielleicht schaffen, dem nächtlichen Schnarchen ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Allerdings gibt es noch eine Menge weiterer Faktoren die dafür sorgen können, dass sich nachts Geräusche bemerkbar machen. Jedoch machen eine Umstellung der Lebensweise, eine richtige Luftfeuchtigkeit und ein Zimmerbrunnen viel aus und können den Schlaf positiv beeinflussen.

Die Schnarchtherapie – Wesentliche Bestandteile Bei Der Erfolgreichen Behandlung

Das Schnarchen kann manchen Menschen das Leben ganz schön schwer machen. Zwar gibt es in der heutigen Zeit effiziente Behandlungsmethoden, doch dauert es seine Zeit, bis man das Schnarchen ein für alle Mal los wird. Bei der Schnarchtherapie handelt es sich um eine Behandlung, die genau auf die persönlichen Ursachen abgestimmt ist, die das nächtliche Schnarchen auslösen.

Es gibt also keine allgemein gültige Schnarchtherapie, die bei allen Menschen funktionieren kann, sondern es handelt sich vielmehr um eine Vorgehensweise, die auf jedem Betroffenen individuell abgestimmt werden muss. Die nächtliche Geräuschkulisse stellte die meisten Betroffenen einzig und allein eine Ruhestörung dar. Das wohl größte Problem bei Schnarchern ist, dass man selbst überhaupt nichts von seinem Problem mitbekommt. Es sind vielmehr die Partner oder andere sich im Raum befindenden Menschen, die einen auf ihr Problem hinweisen. Bei vielen Menschen sind es bereits kleine Veränderungen des täglichen Lebens, die einen Erfolg bringen können. So sollte man generell darauf achten, dass man bestimmte Stoffe wie Nikotin oder Alkohol die letzten Stunden vor dem Schlafen gehen nicht mehr zu sich nimmt. Der Grund hierfür ist, dass diese Stoffe sich negativ auf die Atmung auswirken und gegen eine beruhigende Wirkung auf die Muskulatur haben.

Die richtige Schlafposition spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Schnarchtherapie. Bei den meisten Menschen entsteht das schnarchen ausschließlich dann, wenn sie sich nachts auf den Rücken drehen. Jeder ist allerdings eine seitliche Schlafposition, daher hier die Atmung am Besten funktioniert und das Risiko des Schnarchens minimiert ist. Zudem empfiehlt es sich, den Kopf leicht erhöht zu halten. Übergewicht ist ebenfalls ein großes Problem, welches zum Schnarchen führen kann. In den meisten Fällen können bereits beste Ergebnisse erzielt werden, indem überschüssiges Körperfett abgebaut wird. Häufig wird bei einer Schnarchtherapie ein Diätplan erstellt, mit welchem der Betroffene sich Effizienz seiner überschüssigen Pfunde entledigen soll.

Ein ebenfalls wichtiger Faktor bei der Erstellung einer Schnarchtherapie sind spezielle Übungen, mit denen man bestimmte Muskelgruppen der Mundpartie starten kann, so dass man eine Straffung während der Schlafphase verhindern kann. Auch diese Übungen müssen an die individuellen Veranlagungen der Betroffenen angepasst werden.

Generell sollte eine Schnarchtherapie immer dann erfolgen, wenn man sich während der Schlafphase nicht mehr ausreichend erholen kann, also über eine sehr schlechte Sprachqualität verfügt. Es gibt spezielle Gerätschaften wie das Intraoralem-Schnarch-Therapie-Gerät, welche sich bei leichte bis mittlere Schnarchprobleme anbieten. Umgangssprachlich kennt man diese Geräte auch als Schlafschienen. Dabei handelt es sich um eine Art Zahnspange, die der Schläfer nachts trägt und die genau an den Mundraum des Trägers angepasst ist. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Unterkiefer und die Zunge sich nachts nach vorne verlagern können, eine Position bei der häufig Schnarchgeräusche entstehen.

Sollte ein Patient über stärkere Probleme mit dem Schnarchen verfügen oder gar einer Schlafapnoe unterliegen,so wird in vielen Fällen eine medikamentöse Schnarchtherapie aufgelegt. Bisher schweren Fällen kann sogar eine maschinelle Schnarchtherapie zum Einsatz kommen. Diese Verfahren sind in der Regel sehr umfangreich und die behandelnden Ärzte müssen in mehreren Tests die genauen Ursachen feststellen können, warum der Patient dem Schnarchen verfällt.